Chance & Risiko

Chance & Risiko

Die Investition in eine Photovoltaikanlage ist eine der sichersten unternehmerischen Beteiligungen. Durch die gesetzlich garantierten Einspeisevergütungen für den erzeugten Strom und die heutige Technik ergibt sich eine stabile Planbarkeit der Rentabilität der Anlagen. Einwirkungen von außen lassen sich weitgehend versichern. Für sämtliche Anlagen wird eine All-Gefahren-Versicherung abgeschlossen. Diese schützt vor Gefahren beim Betrieb einer Photovoltaikanlage wie z.B. Diebstahl, Vandalismus, Hagel- und Sturmschäden, Feuer sowie auch aus einem Schaden entstandener Betriebsunterbrechung. Eine Haftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die Dritten durch den Betrieb der Anlage entstehen können.

Unsere Berechnungen und Angaben wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Aktuelle Gesetzgebungen wurden ebenso berücksichtigt wie der derzeitige Stand der Erkenntnisse in diesem Bereich. Eine Garantie für die prognostizierten Ergebnisse kann nicht abgegeben werden.

Dies kann trotz aller Sorgfalt z.B. in folgenden Fällen vorkommen:

  • Höhere Betriebskosten

Höhere Betriebskosten z.B. in Form von Reparaturkosten können nicht ausgeschlossen werden.

  • Prognoseabweichungen

Die prognostizierte Sonneneinstrahlung kann deutlich hinter den erwarteten Werten zurückbleiben.

  • Qualitätsmängel

Versteckte Mängel der verwendeten Komponenten oder bei der Installation können zu Ausfallzeiten oder Produktionseinschränkungen führen.

  • Höhere Inflation

Die Einspeisevergütung bleibt auf Grundlage des EEG für 20 Jahre gleich. Eine stark steigende Inflation könnte zu einer Verschlechterung des Geschäftsergebnisses führen.

  • Insolvenz von Partnern

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Vertragspartner während der Laufzeit aus dem Markt ausscheiden und dadurch höhere Kosten entstehen.

  • Vertragstreue

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass geschlossene Verträge angefochten werden, so dass gegen die Gesellschaft bis jetzt nicht gekannte Rechtsansprüche geltend gemacht werden.

  • Nutzungsverträge der Dachflächen

Die Verträge zur Nutzung der Dachflächen wurden auf eine Dauer von mind. 20 Jahren analog dem EEG abgeschlossen. Trotzdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einem vorzeitigen Ende der Nutzung des Gebäudes kommen kann (z.B. Untergang eines Gebäudes), was mit Ertragsausfällen einhergehen kann. Außerplanmäßige Kosten könnten durch eine mögliche Nutzung der Anlage an einem anderen Standort entstehen.

  • Gesetzliche, z.B. steuerliche Rahmenbedingungen

Für Gesetze in Deutschland gibt es grundsätzlich ein Rückwirkungsverbot. Eine Änderung des EEG bei einem Regierungswechsel ist somit grundsätzlich ausgeschlossen. Jedoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass steuerliche Gesetzgebungen geändert werden und diese die Rentabilität der Gesellschaft verschlechtern.

  • Finanzierung

Die Investition wird voraussichtlich zu großen Teilen mit Fremdkapital erfolgen. Die Einspeiseerlöse werden hierzu abgetreten und die Anlage der Bank als Sicherheit zur Verfügung gestellt. Sollte die Gesellschaft nicht in der Lage sein, die Zahlungsverpflichtungen einzuhalten, könnte die Bank das Sicherungsgut verwerten. Damit wäre die Gesellschaft nicht in der Lage den Betrieb aufrecht zu erhalten und die Erträge zu erwirtschaften.

  • Inbetriebnahme

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es im Zuge der Bauarbeiten bzw. der Netzanbindung zu unvorhergesehenen Schwierigkeiten kommen kann und sich somit die Inbetriebnahme verzögert. Eine ggf. geringe Einspeisung auf Grund der gesetzlichen Vorgaben oder steuerliche Nachteile können in diesem Fall nicht garantiert werden.